Ich bin jetzt schon seit 1998 im Kontakt mit SAP. Bis heute habe ich für viele Unternehmen und noch viel, viel mehr Kunden in noch mehr Ländern in unzähligen Projekten gearbeitet. Das schöne ist ja, wenn man (technische) SAP Kenntnisse hat: sie sind auf der ganzen Welt einsetzbar. Das führte auch dazu das ich in den letzten Jahren viel Erfahrung in internationalen Teams und Projekten gesammelt habe. Dabei lernt man die Eigenheiten anderer Kulturen ganz persönlich kennen. Sozusagen am lebenden Subjekt. Da erlebt man auch viele Situationen, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Einige sind traurig, überraschend oder witzig. Andere sorgen dafür das man 52h Stunden durcharbeiten muss. Auf jeden Fall sind es Anekdoten, an die man sich dann doch immer wieder gerne erinnert. Im Rückblick verliert vieles seinen Schrecken. Was bleibt sind diese Lessons Learned Erfahrungen die einen persönlich über die Jahre begleiten und formen.
Beabsichtigt oder unbeabsichtigt, durch die tägliche Arbeit wird auch der Charakter geformt. Man wird durch die Arbeit geformt, und formt die Arbeit durch einen selbst. Man hat Einfluss auf andere Personen und ihr Leben. Die Essenz sind die Lessons Learned. Es gibt genügend Bücher und Ratgeber, die dieses Thema abhandeln. Ich will mich hier auf die eigentliche Geschichte konzentrieren. Da es zu schade ist diese Geschichten nur ab und zu bei einem Stammtisch Treffen zu erzählen und ich glaube, dass sie auch für viele die ich nicht persönlich treffen kann interessant sein können, werde ich hier in loser Folge die Geschichten hinter meinen Lessons Learned niederschreiben. Ich hoffe sie werden Leser finden, zum Schmunzeln und Nachdenken anregen und vielleicht aus dem ein oder anderem einen besseren SAP Berater machen.
Wer jetzt daraus eine üble Nachrede auf bestimmte Personen oder Unternehmen ableiten will: nein, das ist es definitiv nicht. Und wer denkt das ist alles erfunden: es war wirklich so. Wenn es zu absonderlich klingt: denkt dran, nicht jede Person ist die hellste Leuchte im Regal. Stellt euch die durchschnittliche Person vor die ihr kennt und denkt daran was für “dumme” Aktionen diese Person immer wieder tätigt. Dann erinnert euch immer daran: 50% der Weltbevölkerung stellen sich noch dümmer an. Man selbst hat bestimmt auch schon Aktionen getan von denen Andere noch in Jahren erzählen. Das macht die Vielfalt aus in der wir leben. Und die Erfahrung mit wem man definitiv nicht mehr zusammenarbeiten will, ist ja auch Teil des Lebens.
Die Liste der in dieser Reihe geschriebenen Blogs könnt ihr hier unten finden. Viel Spass bei der Lektüre.
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