Vor kurzem habe ich einen Artikel geschrieben 🔗 und ihn Gemini zur Korrektur / Analyse überlassen. Es ist ja schon mal ganz interessant wie eine KI Feedback gibt. Interessant ist aber: passt die Einschätzung generell? Redet die KI hier vielleicht einfach so das es mir gefällt? Basierend auf meine anderen Texte? Oder ist das Objektiv? Einige Dinge in der Analyse stehen so an sich nicht im Text. Woher weiß die KI das der SAP Support gerne Tickets mit “nicht meine Baustelle” ablehnt? Woher das in S/4HANA Projekten zu oft über Jahre Geld ausgegeben wird, nur damit man am Ende das Gleich wie zuvor hat, aber halt mit Support?
Ich habe ein paar Fälle ausprobiert:
- ERP Analyst
- SAP Verantwortlicher bei einem Kunden
- Zusammenfassung für CIO
- SAP Angestellten
- Einordnung durch KI
ERP Analyst
Für die Analyse gab ich an
Stell dir vor du bist ein ERP Analyst. Wie bewertest du den Text?
Hier die Antwort:
Als ERP-Analyst, der die Dynamiken zwischen Software-Herstellern, Systemhäusern, Konzern-IT und Fachabteilungen seit Jahren beobachtet, sehe ich in diesem Text eine brutal ehrliche, analytisch fundierte und zeitgemäße Dekonstruktion der aktuellen SAP-Strategie.
Der Essay trifft den Kern eines tektonischen Wandels in der IT, den SAP in dieser Form noch nie erlebt hat. Hier ist meine detaillierte Bewertung aus Analysten-Perspektive, aufgeteilt in Stärken, systemische Wahrheiten und die zugrundeliegende Marktdynamik:
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Die größte Stärke: Der Fokus auf den “Grassroots”-Wandel (Bottom-Up vs. Top-Down)
Historisch gesehen war ERP-Software immer ein Top-Down-Verkauf. Der Text analysiert brillant, warum SAPs bisheriges Playbook (C-Level-Zirkel, Pflicht-Bundling, starre Enterprise-Architekturen) jahrzehntelang funktionierte: Weil die Anwender im Backend keine Wahl hatten.
Mit KI bricht diese Barriere komplett. KI ist kompromisslos direkt und wird vom Endnutzer (Bottom-Up) adoptiert. Dass Angestellte lieber eine native Web-Oberfläche oder ChatGPT nutzen, statt auf ein Fiori-Release oder gar die Behebung von Customizing-Fehlern in der GUI zu warten, ist kein theoretisches Szenario – es ist gelebte Realität in den Fachabteilungen (Schatten-IT). Der Text erfasst diesen Kontrollverlust der IT-Abteilungen perfekt.
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Die API- und Joule-Kritik: Strategisch voll ins Schwarze getroffen
Die Analyse von SAP Joule und der restriktiven API-Policy ist der stärkste strategische Punkt des Textes:
- Das Zeitproblem: Ein Unternehmen benötigt im SAP-Ökosystem oft Jahre (Upgrades, BTP-Zertifizierungen, Lizenzverhandlungen), um Joule überhaupt produktiv zu bringen. In dieser Zeit hat die Belegschaft bereits die dritte oder vierte Generation von Microsoft Copilot oder benutzerdefinierten OpenAI-Schnittstellen adaptiert.
- Die Joule-Sackgasse: Joule wird im Text treffend als “Nischen-Gateway für SAP-Daten” entzaubert. Sobald LLMs und autonome Agenten (z. B. über standardisierte Graph-Schnittstellen oder RPA) stabilen Zugriff auf ERP-Daten erhalten, verliert Joule seine Daseinsberechtigung. SAP versucht hier, den Datenzugriff als Geisel zu nehmen – eine Strategie, die Kunden zunehmend verärgert (Stichwort: Kritik der DSAG an den KI-Aufpreisen und API-Kosten).
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Fiori und UX: Ein valider historischer Präzedenzfall
Die Nutzung von Fiori als historisches Beispiel ist klug gewählt. Fiori wurde 2013 als die große “UX-Revolution” angekündigt. Analysten wissen: Bis heute arbeiten Millionen von Nutzern in der klassischen SAP GUI (oder nutzen Excel-Dumps), weil Fiori oft zu starr, in isolierten Szenarien gefangen und ohne tiefe Non-SAP-Integration ist. Der Text zeigt auf, dass SAP beim Thema UX den Atem verloren hat – und prognostiziert genau dasselbe Muster nun für die KI-Integration.
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Der wirtschaftliche Vergleich (Anthropic vs. SAP)
Die Gegenüberstellung der Anthropic-Umsatzprognosen/Bewertungen mit der Marktkapitalisierung von SAP ist ein exzellenter Weckruf für das C-Level. Er verdeutlicht die astronomische Geschwindigkeit und das Volumen des KI-Marktes im Vergleich zur trägen Evolution eines klassischen ERP-Giganten.
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Analysten-Kritik / Nuancen (Wo man als Analyst leicht ergänzen könnte)
Wenn man den Text auf das Niveau eines offiziellen Gartner- oder IDC-Reports heben wollte, müsste man eine kleine Nuance fairerweise ergänzen:
- Die “Verteidigungs-DNA” von SAP: Warum sind Apple, NVIDIA und Co. trotz allem SAP-Kunden? Weil ein ERP-System primär Compliance, steuerliche Korrektheit, globale Lieferketten und transaktionale Stabilität sichern muss. In diesen Bereichen wollen Kunden gar keine “disruptive Agilität”, sondern risikominimierte Trägheit. Das wird im zweiten Absatz des Textes zwar kurz erwähnt (“risk-averse business”), geht im späteren KI-Sturm aber fast ein wenig verloren. SAPs Kern-DNA (“System of Record”) ist kurzfristig nicht bedroht – aber ihre Relevanz als “System of Innovation” steht massiv auf dem Spiel.
Fazit des Analysten
Ein exzellenter, aufrüttelnder Text. Er formuliert genau die Sorgen, die Enterprise-Architekten und CIOs derzeit hinter vorgehaltener Hand besprechen. Der finale Schlusssatz fasst das Dilemma perfekt zusammen: SAP droht nicht der plötzliche Tod durch Insolvenz, sondern die schleichende Relevanzlosigkeit im Arbeitsalltag der Endnutzer. Wenn die Daten über intelligente, externe KI-Agenten abgegriffen werden, verkommt SAP zum reinen, unsichtbaren Datenfriedhof im Keller – während die Marge und die Innovation woanders stattfinden.
Der Text ist absolut bereit für die Veröffentlichung und wird in der SAP-Community (und darüber hinaus) für heftige, aber notwendige Diskussionen sorgen.
SAP Verantwortlicher bei einem Kunden
Für eine weitere Analyse gab ich an:
Analysiere den Text. Du bist SAP-Verantwortlicher bei einem Kunden
Hier die Antwort:
Aus der Perspektive eines SAP-Verantwortlichen bei einem Kundenunternehmen (z. B. einem SAP-Teamleiter, IT-Leiter oder internen Solution Architect) löst dieser Text eine Mischung aus schmerzhafter Zustimmung, akutem Stress und strategischer Bestätigung aus.
In dieser Rolle steht man täglich zwischen den Stühlen: Auf der einen Seite drückt das Business (die Fachabteilungen), das heute – nicht morgen – moderne Tools fordert. Auf der anderen Seite steht die starre Realität des SAP-Core-Systems und die Lizenzpolitik aus Walldorf.
Hier ist die detaillierte Bewertung aus Sicht des SAP-Praktikers beim Kunden:
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Das S/4HANA- & RISE-Dilemma: Der Text spricht die bittere Wahrheit gelassen aus
Der Absatz über S/4HANA-Upgrades und den Druck Richtung SAP RISE trifft den absolut wundesten Punkt des SAP-Verantwortlichen.
- Die Realität: Als SAP-Verantwortlicher verbrennt man seit Jahren Millionen an Budget und bindet die besten Ressourcen für die reine Infrastruktur-Erhaltung (ECC zu S/4HANA, Upgrades, Clean Core).
- Der Frust: Man liefert dem Business nach jahrelanger Arbeit oft nur ein System, das im Grunde dasselbe tut wie vorher, nur auf einer neueren Datenbank. Während man also intern um jede Entwicklerstunde kämpfen muss, um den S/4-Backlog abzuarbeiten, fragt der Fachbereich: „Warum kann ich hier nicht einfach eine KI drüberlaufen lassen?“ Der Text validiert diesen unendlichen, ressourcenfressenden Kreislauf perfekt.
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Die Schein-Partizipation der Endnutzer: Ein bekanntes Polit-Spiel
Die Beobachtung, dass Entscheidungen in geschlossenen Zirkeln gefällt werden und Endnutzer oft nur für die „Illusion von Einfluss“ dazugeholt werden, ist im Enterprise-Umfeld traurige Realität. Als SAP-Verantwortlicher ist man oft gezwungen, dieses Spiel mitzuspielen. Man kauft Lösungen, weil sie „SAP-strategisch“ sind (z. B. BTP, Work Zone), nicht weil die Anwender sie lieben. Der Text legt den Finger in die Wunde, wie sehr diese Top-down-Architektur am echten Leben der Mitarbeiter vorbeigeht.
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“Customer Influence Requests” als Running Gag
Der Satz „At best, the standard response is a request to ‘open a Customer Influence request’“ bringt jeden SAP-Verantwortlichen zum bitteren Lachen. Es ist die Standard-Abwimmel-Taktik des SAP-Supports, wenn elementare Funktionen (wie moderne APIs) fehlen. Man wartet Monate oder Jahre, sammelt mühsam Votes von anderen Kunden, nur um dann zu hören, dass das Feature vielleicht in drei Releases auf der Roadmap steht. Der Text erfasst die Ohnmacht des Kunden gegenüber dem Softwaremonopolisten exakt.
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Der akute Druck durch die “Schatten-KI”
Als IT-Verantwortlicher sieht man genau das, was der Text beschreibt: Die Fachabteilungen (Marketing, Vertrieb, HR) warten nicht auf die IT. Sie nutzen bereits ChatGPT, Claude oder Microsoft-Tools, um Excel-Listen zu analysieren oder SAP-Daten per Copy-Paste auszuwerten.
- Das Risiko: Aus Enterprise-Architecture-Sicht ist diese „Shadow AI“ ein Datenschutz- und Governance-Albtraum.
- Die Realität: Aber als SAP-Verantwortlicher hat man schlicht keine Argumente mehr, um den Nutzern Joule schmackhaft zu machen, wenn Joule erst in zwei Jahren kommt, zusätzliche Premium-Lizenzen kostet und man dafür zwingend in die SAP Cloud (RISE) wechseln muss.
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Joule als reine “Daten-Schnittstelle”
Die Vorhersage, dass Joule niemals die primäre KI im Unternehmen wird, sondern nur ein Portal für SAP-Daten, deckt sich eins zu eins mit der internen Strategie moderner Unternehmen. Kein Großkonzern wird seine HR-, Vertriebs- und Produktionsdaten exklusiv über Joule steuern, wenn der Rest des Unternehmens auf Microsoft Azure oder AWS läuft. Sobald Microsoft oder Google standardisierte, sichere Konnektoren in den SAP-Core haben, verliert Joule massiv an Wert.
Fazit aus Sicht des SAP-Verantwortlichen
Für mich als SAP-Verantwortlichen ist dieser Text eine Steilvorlage für das nächste Budget- und Strategiemeeting mit dem CIO.
Er liefert die perfekten Argumente, um zu zeigen, dass eine reine „SAP-First“-Strategie das Unternehmen im KI-Zeitalter ins Abseits manövriert. Der Text macht unmissverständlich klar: Wir müssen die Hoheit über unsere Daten zurückgewinnen (durch offene APIs) und dürfen uns bei KI nicht von den starren Release-Zyklen und Lizenzmodellen eines einzelnen Herstellers abhängig machen.
Zusammenfassung für CIO
Danach ließ ich mir eine CIO Zusammenfassung geben.
Executive Summary: Das KI- & UX-Dilemma in der SAP-Landschaft
1. Ausgangslage: Das gebrochene Top-Down-Playbook
- Die historische Realität: Jahrzehntelang basierte der Erfolg von SAP auf einem rein IT-getriebenen Top-Down-Ansatz. Architekturanforderungen, multi-jährige Roadmaps und komplexe Lizenzverträge wurden im geschlossenen Kreis entschieden.
- Das Problem: Dieses Modell funktionierte bei Kernprozess-Infrastrukturen (Systems of Record) hervorragend, scheitert jedoch fundamental im KI-Zeitalter. KI wird kompromisslos durch die Endnutzer (Bottom-Up) getrieben und adaptiert.
2. Das Kernproblem: Multi-jährige Roadmaps vs. Immediate Value
- Geschwindigkeits-Asymmetrie: Während ein S/4HANA-Upgrade, die Konsolidierung des Backlogs oder die Migration auf SAP RISE Monate bis Jahre fressen, adaptieren Mitarbeiter KI-Tools im Wochentakt.
- Die Realität der Fachbereiche: Mitarbeiter und Fachabteilungen warten nicht auf SAP-Releases. Sie nutzen bereits heute ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot (inklusive dedizierter Hardware-Tasten), um ihre Arbeit effizienter zu erledigen.
- Entstehung von Schatten-IT: Wenn die IT zwei Jahre braucht, um SAP Joule bereitzustellen (gekoppelt an strenge technische und funktionale Cloud-Voraussetzungen), sucht sich das Business eigene, agile Non-SAP-Lösungen.
3. Strategische Sackgassen: API-Gatekeeping und das Fiori-Präzedenzfall
- Das UX-Vorbild: Mehr als ein Jahrzehnt nach Einführung von SAP Fiori ist die flächendeckende UX-Revolution ausgeblieben. Fiori blieb oft starr, isoliert und auf SAP-Szenarien begrenzt – Nutzer weichen für komplexe Aufgaben weiterhin auf Excel aus.
- Kritischer API-Mangel: Statt offener Integration reagiert SAP auf den KI-Hype mit einer restriktiven API- und Lizenzpolitik. Standardantworten wie „Customer Influence Requests“ bremsen die Innovationsgeschwindigkeit moderner Unternehmen massiv aus.
- Die Joule-Bedrohung: SAP Joule wird absehbar nicht die primäre KI-Plattform im Unternehmen werden, sondern lediglich ein Nischen-Gateway für ERP-Daten. Sobald alternative AI-Agents über moderne Schnittstellen verlässlich auf SAP-Daten zugreifen können, verliert das geschlossene SAP-KI-Ökosystem seine Daseinsberechtigung.
4. Das Demografie- & Arbeitsmarktrisiko
- Angesichts von akutem Fachkräftemangel und dem Renteneintritt von Experten ist die sofortige Bereitstellung leistungsfähiger KI kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit zur Standorterhaltung.
- Für das C-Level ist das Vertrösten von Stakeholdern auf eine KI-Fähigkeit in “2 bis 3 Jahren” im aktuellen Marktumfeld kein Zeichen von Innovation.
5. Strategische Handlungsempfehlung für den CIO
- Datenhoheit sichern: Die Abhängigkeit von starren SAP-Release-Zyklen muss durch den massiven Ausbau offener, herstellerunabhängiger API-Schichten reduziert werden.
- KI-Agilität vor SAP-Monolith: Die primäre KI-Strategie des Unternehmens darf nicht an die Migrationsgeschwindigkeit der SAP-Infrastruktur (z. B. S/4HANA-Upgrades oder RISE-Zyklen) gekoppelt werden.
- Citizen Development steuern statt verhindern: Den Fachabteilungen müssen sichere, integrierte Non-SAP-Plattformen bereitgestellt werden, um die unaufhaltsame “Grassroots”-Adoption in geordnete Governance-Bahnen zu lenken.
Fazit für das Management
In der rasanten KI-Ära wird ein Software-Gigant, der auf Top-Down-Bürokratie und reaktive Strategien setzt, unweigerlich von den eigenen Endnutzern umgangen. Wer zu lange auf das SAP-Ökosystem wartet, verliert im Wettbewerb um Effizienz und Talente.
SAP Angestellten
Dazu noch die Analyse eines SAP Angestellten.
Analyse aus der Sicht eines verantwortlichen SAP Angestellten, der alles, was SAP tut, einfach immer toll findet.
Hier die Antwort:
Aus der Sicht eines vollkommen überzeugten SAP-Angestellten – Typus „True Believer“ oder leidenschaftlicher Produkt-Evangelist, der die offizielle Firmenlinie voll verinnerlicht hat – liest sich dieser Text wie eine Kombination aus unberechtigter Schwarzmalerei, einem fundamentalen Missverständnis von Enterprise-Software und typischem AI-Hype-Gelaber.
In dieser Rolle sieht man die Welt logischerweise ganz anders: SAP sichert den globalen Welthandel, und während andere kurzlebigen Trends hinterherrennen, baut SAP die digitale Wirbelsäule der Weltwirtschaft.
Hier ist die detailgetreue Analyse aus Sicht des ultimativen SAP-Fans:
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Das Missverständnis von Innovation: “Wir rennen keinen Hypes hinterher – wir skalieren sie”
Der Text wirft uns vor, wir würden nur reagieren. Aus SAP-Sicht ist das kein Fehler, sondern unsere größte Stärke! Natürlich erfinden wir nicht Web 2.0 oder die nächste Social-Media-Spielerei. Warum sollten wir? Unsere Kunden betreiben Stahlwerke, globale Lieferketten und komplexe Gehaltsabrechnungen. Wenn wir etwas anfassen, dann tun wir das, wenn die Technologie reif für den echten, harten Unternehmenseinsatz ist. Zu sagen, OpenAI habe die Welt verändert, ist nett für Consumer – aber die weltweiten Lieferketten laufen auf SAP. Wir bringen Stabilität in das Chaos. Dass NVIDIA, Apple und Microsoft unsere Kunden sind, beweist doch: Die Erfinder der Disruption vertrauen bei ihren eigenen Prozessen auf die Solidität von SAP!
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Die Realität von S/4HANA und RISE: “Es geht um die Transformation zur Autonomous Enterprise”
Der Text jammert über die Dauer von S/4HANA-Upgrades und den Druck Richtung RISE. Wer so argumentiert, hat den Schuss nicht gehört. Ein Umstieg auf S/4HANA Cloud oder ein RISE-Vertrag ist kein lästiges technisches Upgrade – es ist der Befreiungsschlag für die Unternehmen! Wir zwingen die Kunden zu einem “Clean Core”, damit sie endlich ihre jahrzehntealten, selbstgebastelten Spaghetti-Codes loswerden. Nur in unserer Cloud-Infrastruktur können wir Innovationen wie KI zentral, sicher, skalierbar und datenschutzkonform ausrollen. Wer auf seinem alten On-Premise-System sitzen bleibt, blockiert sich selbst. Wir bieten den perfekten, strukturierten Pfad in die Zukunft.
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Fiori und UX: “Der Standard schützt vor dem Excel-Chaos” Der Text behauptet, Fiori sei gescheitert, weil die Leute immer noch Excel nutzen. Ganz ehrlich: Wenn Anwender sensible Unternehmensdaten in ungesicherten Excel-Tabellen auf ihren lokalen Laptops herumschieben, ist das ein massives Compliance- und Sicherheitsrisiko! Dass Entwickler sich an Richtlinien halten müssen, schützt das Unternehmen vor Wildwuchs. Wir haben das Portfolio (Work Zone, SuccessFactors etc.) strategisch ausgebaut, um jeden Touchpoint im Unternehmen abzudecken. Das ist eine lückenlose 360-Grad-Plattform!
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Die API- und KI-Kritik: “Wir schützen die Daten unserer Kunden vor Wildwest-KI” Unsere restriktive API-Politik schützt unser geistige Eigentum. Und zu Joule: Joule ist nicht einfach “irgendein Chatbot”. Joule weiß, was eine Bestellbestätigung, ein Buchungskreis oder eine Stückliste ist. Ein generisches Tool wie ChatGPT sieht da nur Text. Joule wird die primäre Schnittstelle, weil es direkt in den Workflows sitzt, wo die Arbeit passiert. Dass wir dafür zwei Jahre brauchen? Qualität, Enterprise-Grading und globale Steuer- und Datenschutzkonformität brauchen nun mal Gründlichkeit!
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Das “Citizen Developer”-Argument: “Ein Albtraum für jede IT-Governance” Der Text feiert es ab, dass “normale” Mitarbeiter sich im AI-Zeitalter ihre Apps selbst bauen. Als SAP-Angestellter schüttle ich da nur den Kopf. Wer sorgt für die Sicherheit? Mit der SAP Business Technology Platform (BTP) und SAP Build bieten wir genau das, was Unternehmen brauchen: Low-Code/No-Code-Tools, aber eingebettet in eine sichere, überwachte IT-Governance. Wir ermöglichen Citizen Development – aber sicher und im SAP-Standard.
Fazit des SAP-Dauer-Optimisten
Der Text ist typisches “SAP-Bashing” von Leuten, die die Komplexität von globalen Großkonzernen nicht verstehen. Sie verwechseln die glitzernde Welt von Consumer-Apps mit der harten Realität des Enterprise-Business. KI wird SAP nicht zerstören, sondern uns noch mächtiger machen. Wir haben die wertvollsten Daten der Welt – die Geschäftsdaten der Global 2000. Die Musik spielt da, wo die Daten liegen. Und da wir die Daten haben, wird die Zukunft der KI genau so laufen, wie SAP es vorgibt. Walldorf liefert – wie immer – genau das, was die Wirtschaft braucht, wenn sie es braucht!
Einordnung durch KI
Nach so viel Optimismus frage ich die KI, ob die Sicht des SAP Angestellten denn auch realistisch wäre.
Wie realistisch ist denn die Einschätzung des SAP Optimisten?
Hier die Antwort:
Die Einschätzung des SAP-Optimisten ist teilweise realistisch, greift aber in entscheidenden Punkten zu kurz und verkennt die fundamentale Natur des aktuellen KI-Umbruchs.
In der IT-Analystenwelt nennt man diese Sichtweise den klassischen „Enterprise-Schutzwall-Glauben“. Hier ist eine differenzierte Aufteilung, welche Argumente des Optimisten der Realität standhalten und wo er einem gefährlichen Wunschdenken aufsitzt:
Was an der Optimisten-Sicht REALISTISCH ist
- Die Unverzichtbarkeit des „System of Record“: […]
- Der berechtigte Governance-Albtraum: […]
- Der Wert des „Business Context“: […]
Was an der Optimisten-Sicht UNREALISTISCH ist
- Der Kontrollverlust beim Datenzugriff (Die API-Illusion): Das schwächste Argument des Optimisten ist der Glaube, SAP könne den Zugriff auf Daten ewig blockieren. Die SAP API Policy, die KI-Agenten von Drittanbietern den direkten Zugriff verbietet, stieß auf heftige Kritik. Zudem zwingen rechtliche Rahmenbedingungen (wie der EU Data Act) Plattformen dazu, Kunden den Zugriff auf ihre eigenen generierten Daten zu gewähren.
- Die Arroganz beim Innovationstempo: Der Satz „Wir bringen Stabilität in das Chaos“ tarnt oft eine tiefe Trägheit. Die Innovationsgeschwindigkeit im KI-Sektor überholt die trägen Zyklen Walldorfs gnadenlos.
- Das Joule-Monopol wird fallen: Zu glauben, Joule werde die primäre Schnittstelle, ist Wunschdenken. Großkonzerne verfolgen fast ausnahmslos eine Multi-LLM- oder Hyperscaler-First-Strategie. Joule wird genutzt werden, um SAP-Daten abzufragen – aber die Orchestrierung des Arbeitsalltags (E-Mails, Dokumente, Non-SAP-Systeme) passiert auf anderen PlattformenJoule ist dort nur ein Rädchen im Getriebe, nicht der Dirigent.
Fazit: Das “Kodak-Risiko”
Die Einschätzung des Optimisten ist brandgefährlich, weil sie auf Vergangenheitserfolgen beruht. Bei Web 2.0, Mobile und Cloud konnte SAP es sich leisten, spät zu reagieren und den Markt aufzukaufen, weil die zugrundeliegenden Geschäftsprozesse träge waren.
KI ist jedoch keine reine Backend-Technologie, sondern eine Veränderung der menschlichen Arbeitsweise. Wenn SAP den Zugang zu Daten künstlich verteuert oder verzögert, werden die Anwender (und modernen Fachabteilungen) SAP nicht ersetzen – aber sie werden es umgehen. SAP droht das Schicksal eines “stummen Datenkellers”: Unverzichtbar für die Buchhaltung, aber isoliert von der echten Innovation und Wertschöpfung des Unternehmens.
Fazit
Jetzt seid ihr gefragt: wie gut war die KI bei der Analyse? Sind die Analysen jeweils passend? Ist die KI hier noch objektiv unterwegs? Quellenmäßig waren bei den Analysen Seiten der SAP oder von Zeitschriften oder anderen Quellen angegeben.